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„Allerdings ist dieser Dub grandios!“

 

Diese weisen Worte waren jüngst von den Lippen staunender Dub-Konsumenten abzulesen, die damit ihrer Begeisterung über die Auftritte der Dähler-Dub-Convention Ausdruck verliehen. Nie mehr Laserlangeweile oder Torpedo-Trübsinn, so schien die Devise zu lauten. Stattdessen erörterte das Duo musikalisches Spaßgeätze mit von unterster Stelle abgesprochenem Anspruch, will heißen: Ballergedazel bis man – einem knochenrockenden Derwisch ähnelnd – den Körper als Opfergabe hinnimmt, und das möglichst forever.

 

So rieten diese Publikumsmagneten ihren Klienten, das einigermaßen uneingeschränkt pathetische voll-geil-Dogma zum dubgewöhnen aus den eigenen Köpfen zu stehlen, wenn sie wollen. Man solle Sie unter der besten Nummer anrufen, die man je gehabt hätte. Von den zur Verfügung gestellten Klängen bekäme man mit an Sicherheit scheinender Grenzwertigkeit einen Kopfständer. Dazu die DJs Oldcut und Weltraumbruder: „Es ist einfach unglaublich! Wir lassen den Spaß-Baseballschläger auf den Schädeln der Audienz tanzen. Vergessen Sie sich und andere. Sein Sie Klang, Lichtbogen, Unicorn! Wir machen aus zwei Hirnhälften vier! Wir vervielfachen den Wert Ihres Lebens – für den Moment.“

Dem Charme dieser Offerte wird sich Koblenz nur schwerlich wiedersetzen können, prognostizieren führende Szeneenthusiasten, die es werden wollen.

Und denken Sie stets daran: Es ist kein Zufall, das sich „Boah, ist das ein Scheißdreck“ nicht auf diese Party reimt!

 

MfG*

Rüdiger Astmann

Chefredakteur „Der anonyme Analogiker“

 

*Mitfahrgelegenheit (zum Spaßolymp)